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Lydia:
Ein sehr berührendes Zeugnis davon, dass Gott einen nicht loslässt, auch wenn man ihn längst losgelassen hat.
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von peedee (Veröffentlicht am 05.11.2020)
Berührende Geschichten
Wenn man sich für den Glauben entschieden hat, ist dann alles einfach(er)? Leider nein. Dies zeigen die Erzählungen in diesem Buch, die vom Auf und Ab in ihrem Glaubensleben berichten. Désirée Gudelius hat als Herausgeberin über 30 wahre Geschichten zusammengetragen. Sie ist Lektorin bei Gerth Medien und im freien Redaktionsteam der Zeitschrift LYDIA.
Erster Eindruck: Das Cover und der Buchtitel gefallen mir sehr gut.
Warum habe ich zu diesem Buch gegriffen? Ich mag Menschen und ihre Geschichten, insbesondere wenn es um den Glauben geht, da es mich interessiert, wie andere diesen leben.
Das Buch ist passend zu der Jahreslosung „Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“
Es gibt sehr viele berührende Momente, wo von grossem Verlust, aber auch schönen Ereignissen erzählt wird. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiss, sondern häufig eben sehr viel Grau in zig Schattierungen. Die Menschen, die ihre Geschichten erzählen, sind ganz unterschiedlich: solche, die schon in ein christliches Umfeld hineingeboren wurden, aber dann plötzlich den Glauben verloren oder auch solche, die im kirchlichen Umfeld beruflich tätig sind, aber das Gefühl haben, ihren Glauben nicht richtig zu leben. Doch was ist überhaupt richtig?
„Alles bekommt eine andere Gewichtung, wenn wir die Perspektive wechseln.“
Unter anderem erzählt auch Barbara Hänni aus der Schweiz von ihrer Situation: Sie hat sich vor vielen Jahren für einen unheilbar kranken Mann entschieden. Ihr Mann Markus leidet unter Mukoviszidose und hat dadurch eine reduzierte Lebenserwartung. Sie haben sich als Paar trotzdem füreinander und für Kinder entschieden (wer sich für ihre Geschichte im Detail interessiert, möge das Buch „Weil jeder Atemzug zählt“ lesen – wirklich empfehlenswert).
„Grabe niemals im Unglauben aus, was Du im Glauben gesät hast.“
Viele der Erzähler berichten von Gottesbegegnungen – ich kenne diese nur vom Hörensagen. Aber ich kenne das Gefühl des Zweifelns, nicht zu genügen, nur zu gut. Das Buch hat mich sehr berührt und mich nachdenklich gemacht; ich hätte es jedoch schöner gefunden, wenn der Autor der jeweiligen Geschichte einleitend erwähnt würde und nicht erst nach dem Bericht.