Details
Stimmen zum Produkt
-
„Dieses Buch ist intensiv, spannend und geheimnisvoll. Fantasie und Wirklichkeit sind dabei perfekt miteinander vereint und zeigen, dass Wahrheit und Glaube die Zeiten überdauern und Veränderungen jederzeit möglich sind.“ Anna Hübner, annis.lese.welt (Instagram)
Bewertungen
-
von Annislesewelt (Veröffentlicht am 10.02.2026)
extrem lesenswert
Die Ufer der Zeit
Dieses Buch lässt sich kaum beschreiben und schon gar nicht in wenigen Worten. Es ist intensiv und bietet unfassbar viel, auch auf einer tieferen Ebene.
Ich bin atemlos durch diese Seiten geflogen und wurde verschlungen, die Wellen der Geschichte schlugen über meinem Kopf zusammen und ich habe mehrmals nach Luft gerungen.
Es passiert eine Menge, und auch wenn vieles fantastisch ist, ist es so lebendig und authentisch geschrieben, dass ich geneigt war, jedes Wort als blanke Tatsache aufzunehmen. Niemals vorher habe ich Fantasie und Wirklichkeit so perfekt miteinander verwoben gefunden.
Diese Geschichte spült einen wortwörtlich aus der Gegenwart in die Vergangenheit, wodurch man unterschiedliche Zeitepochen miterleben kann.
Dabei zeigt der Autor auf, wie unbedeutend klein der Mensch im Vergleich zur Natur ist. Außerdem wurde deutlich, dass Wahrheit und Glaube jedes Weltgeschehen überdauert und dass es nie zu spät für Veränderung ist.
Es war beeindruckend, wie gekonnt viele Weisheiten in der Geschichte eingebunden wurden und auch biblische Geschichten und reale historische Persönlichkeiten ihren Platz fanden.
Am Anfang ist es etwas viel und ich war fast schon überwältigt, vieles war verwirrend und zu Beginn unklar, weshalb ich etwas Mühe hatte allem zu folgen, doch es machte mich nur noch neugieriger.
Thomas Francke erzählt hier nämlich intensiv, spannend und geheimnisvoll die Geschichte eines Mannes, der durch Raum und Zeit gespült wird und in einem Strudel der Ereignisse fast ins Taumeln gerät. Lange weiß man nicht, wo die Reise hinführt, und das Ende – dieses perfekte Ende, bei dem sich der Kreis schloss – hat mich begeistert.
Dieses Buch spricht über Gott und bietet eine Fülle an geistlichen Wahrheiten und es würde zu weit führen, sie alle zu erwähnen. Es war beeindruckend, außergewöhnlich und mitreißend.
"Die Ufer der Zeit" ist ein Abenteuerbuch, das Stoff zum Nachdenken bietet und weit über das Lesen hinaus beschäftigt. Es ist ein Buch, das anfangs etwas Kraft kostet, um dann reich zu entschädigen. Ich bin beeindruckt und empfehle es jedem, der mehr sucht als leichte Unterhaltung. -
von Sabine (Veröffentlicht am 09.02.2026)
Einfach nur WOW!
Ich weiß schon lange, dass Thomas Franke schreiben kann. Aber sein neuer Roman toppt fast alle Bücher, die er bisher geschrieben hat! Worum geht es?
Jan, ein Student aus Flensburg, will seine Oma besuchen, die auf der Insel Helgoland lebt. Doch auf der stürmischen Überfahrt passiert etwas ganz Verrücktes. Jan geht über Bord und stürzt ins Wasser. Die Fähre ist auf einmal weg; zum Glück ist eine Insel in erreichbarer Nähe.
Jan muss zu seiner Überraschung feststellen: er ist in einer anderen Zeit gelandet! Nämlich im Jahr 1792. Und er hat keine Ahnung, wie er wieder zurück ins 21. Jahrhundert kommen soll.
Das Gleiche passiert ihm noch mehrmals, und zwar immer auf dem Meer. Er landet zum Beispiel im Mittelalter, dann mitten im 30-jährigen Krieg, schließlich in den 1940er Jahren, also im Zweiten Weltkrieg. Immer wieder erlebt er gefahrvolle Situationen; mehr als einmal entrinnt er nur knapp dem Tod.
Und dann ist da noch diese faszinierende junge Frau, die offenbar ebenfalls eine Zeitreisende ist, auch wenn ihre Reisen anscheinend nicht parallel verlaufen. Immer wieder treffen sich die beiden; mehr als einmal retten sie sich gegenseitig das Leben.
Dieser wilde Ritt durch die Jahrhunderte ist zum einen unsagbar spannend! Ich konnte das Buch nur mit Mühe aus der Hand legen, nachdem ich angefangen hatte zu lesen. Aber der Roman hat noch mehr zu bieten als nur Dramatik und Abenteuer.
Die Zeitreise wird für den Protagonisten gleichzeitig zu einer inneren Reise. Am Anfang des Buches ist Jan ein überzeugter Atheist. Doch dann trifft er einige Menschen, die sein Weltbild in Frage stellen. Zum Beispiel einen mittelalterlichen Mönch, der mit ein paar Ziegen und Schafen auf einer Warft lebt.
Später lernt er einen Pfarrer kennen, der in einem von der Pest heimgesuchten Ort bleibt, um den Kranken beizustehen – auch auf die Gefahr hin, dass er sich mit der tödlichen Krankheit ansteckt. Beide, der Mönch und der Pfarrer, machen nicht viele Worte, aber sie leben ihren Glauben so überzeugend, dass Jan ins Nachdenken kommt. Nach und nach wird er offen dafür, dass es Gott gibt.
Fazit: ein unglaublich packender Roman mit nachdenklichen Tönen. Und eine ungewöhnliche Liebesgeschichte ist auch noch dabei …
Wer gerne Fantasy mag, wird bei dem Buch voll auf seine Kosten kommen! Für Fans von Thomas Franke ist das Buch sowieso ein Muss.