Details
Titelliste
Bewertungen
-
von Toni (Veröffentlicht am 15.01.2026)
Schönes Hörbuch
Das Hörbuch ist sehr gut gelesen. Da es von der Autorin selbst gelesen wird, sind Betonung und Ausdruck genau so stimmig und passend zur Geschichte, wie sie es sich vorgestellt hat. Der Glaube spielt eine große Rolle – es ist also kein oberflächliches Buch – und regt den Leser dazu an, darüber nachzudenken, ob der eigene Fokus und die Prioritäten im Leben darauf ausgerichtet sind, Gottes Willen zu tun. Insgesamt ist die Handlung spannend und fesselnd, auch wenn sie am Ende noch nicht ganz abgeschlossen wirkt. Gerade das macht neugierig auf die Fortsetzung, die hoffentlich ebenfalls bald als Hörbuch erscheint.
-
von Agnes (Veröffentlicht am 25.11.2025)
Gott oder Eltern
Erst im Januar erschien dieser tolle Debütroman, und in Kürze können ihn nun auch alle Hörbuch-Fans hören. Ich durfte dieses schöne Buch bereits im Voraus hören und hatte wieder wunderbare Hörstunden damit. Obwohl ich es diesmal hörte, war es für mich ein Re-Read, denn ich habe es schon im Januar gelesen.
Dennoch war das Hörerlebnis etwas ganz Besonderes, denn Rahel liest ihr Buch selbst vor. Wenn man ein Werk hört, das die Autorin selbst einliest, ist das etwas völlig anderes, als es selbst zu lesen. Autorinnen betonen die Stellen, an denen es etwas zu schmunzeln gibt oder an denen man innehalten und nachdenken soll – genau so, wie sie es sich beim Schreiben vorgestellt haben.
In diesem Buch geht es um Veränderung und Glaubensfindung sowie um die Frage: Was ist wichtiger – Gott und seinem Ruf zu gehorchen oder dem Willen der Eltern zu folgen?
Rosalyn ist eine junge Frau aus adligem Hause. Ihr Leben bestand bislang aus Ausritten, Teestunden, Besuchen und dem Flanieren von einem Ball zur nächsten Veranstaltung. Als ihre Gouvernante sie über Nacht verlässt und Rosalyn etwas Entscheidendes über sie erfährt, möchte sie unbedingt wissen, warum diese so plötzlich ging. Auf der Suche nach Antworten begegnet sie einer Gruppe von Methodisten und erkennt, dass diese keineswegs schlechte Menschen sind, sondern sich für die Armen einsetzen und helfen, wo sie nur können.
Sie beginnt, ihnen nachzueifern, was ihrem Vater ganz und gar missfällt, denn er möchte sie unbedingt mit einem reichen Gentleman verheiraten. Doch Rosalyns Wunsch, den Armen direkt helfen zu können und Gott zu gehorchen, ist stärker, und so kehrt sie ihren Eltern und den adligen Kreisen den Rücken.
Wer historische Romane liebt, ob gelesen oder gehört, wird mit diesem Buch wunderbare und bewegende Stunden verbringen. Ich empfehle es von Herzen weiter.